SCHIEFER Weisser Schiefer "m" 2011

Weinbau Schiefer, Schiefer Uwe
Weisswein; Cuvee
Gebiet: Südburgenland, Burgenland

Nicht mehr im Handel


Normalflasche (0,75lt)

Zuletzt gesehen bei rotWEISSrot um 36.00€/Stk*.
Zuletzt gesehen bei K & U - Die Weinhalle um 38.00€/Stk*.
Zuletzt gesehen bei PREMIUMwines um 38.90€/Stk*.
Zuletzt gesehen bei Vinothek Fohringer um 43.50€/Stk*.
Zuletzt gesehen bei Döllerer Weinhandelshaus GmbH um 45.10€/Stk*.
Zuletzt gesehen bei Wagner's Weinshop um 47.00€/Stk*.
*) Die Weinpreise enthalten die Verbrauchersteuern des Händlers. Die aktuelle Verfügbarkeit ist beim Händler zu ermitteln. weinfreak ist nicht verantwortlich für Fehler, Ungenauigkeiten und Auslassungen

Andere Jahrgänge im Vergleich

Jahrgang 201147.00EUR
Keine professionelle Bewertung gefunden
Jahrgang 2007zuletzt 28.00EUR
Keine professionelle Bewertung gefunden
Details zu den verwendeten Abkürzungen:
RP ... Robert Parker’s Wine Advocate
FAL ... Falstaff / Peter Moser
CBTI ... Chicago Bev. Testing Institute
WE ... Wine Enthusiast
WS ... James Suckling / Winespectator
WW ... Rene Gabriel/weinwisser.de
GM ... GaultMillau-Guide Österreich
VIN ... Vinaria
GR ... Gambero Rosso
ALC ... A la Carte
SÖW ... Salon Österreichischer Wein
AWC ... Austrian Wine Challenge
IWC ... IWC / Stephen Tanzer
VIN ... Vinaria (alt, bis 2008)
LOB ... Lobenbergs Gute Weine
RWR ... rotweissrot.de
IWB ... IWB Fohringer
HK ... Wine Guide Austria - Helmut Knall
WP ... wein.pur | GENUSS Magazin
In Klammer neben der Auszeichnung steht der Durchschnittspreis in der jeweiligen Auszeichnungshöhe

2 Weinbeschreibung(en)

Bernsteingelblicher Teint. Das Bukett setzt reife gelbe Früchte frei, es duftet nach saftigen Birnen und Pfirsichen, welche in kompakter mineralischer Würze eingebunden sind, rauchige und zarte bananige Noten.
gefunden bei Döllerer, am 23. 10. 2014

Uwe Schiefers Naturwein-Experiment. Naturwein, was immer man darunter verstehen mag, wird unter den Winzern der Welt derzeit intensiv diskutiert und viele experimentieren damit. So auch Uwe Schiefer.
Naturwein. Er wird nicht gekeltert, sondern für ihn hat Uwe Schiefer ganze weiße Trauben auf der Maische mazerieren lassen. »M« wie Maische.Weißwein, der so gemacht wird wie Rotwein also. Lange stand der Wein auf den Beerenschalen. Dabei wurden Phenole ausgelöst. So nennt man jene Bitterstoffe, die aus den Beerenschalen stammen und wie Gerbstoffe im Rotwein auf der Zunge wirken. Diese Phenole wirken antioxidativ. Sie bewahren den Wein während der Weinbereitung vor dem Verderb. Wenn man solche Weine nicht schwefelt entstehen daraus die sogenannten »Orange Wines«, die eben doch oxidieren und dabei ihre Farbe verändern zu orangener Tönung. So weit geht Uwe Schiefer aber nicht. Sein Wein wurde bei der Abfüllung leicht geschwefelt.
Warum macht man so einen Wein? Weil man als Winzer wissen will (und sollte), wie sich Maischekontakt auf fertigen Wein auswirkt, also wie sich die Phenole, die man normalerweise im Weißwein bewußt vermeidet, geschmacklich auswirken und über die Jahre entwickeln. Die derzeit von vielen Winzern geführte Diskussion über diese Art von Natur im Wein geht auf alte georgische Tradition zurück. Dort werden Trauben in Amphoren eingemaischt, die Maische zieht man nach einer gewissen Zeit ab und läßt dann den Wein auf der Hefe in der Amphore über Jahre reifen. Diese Art Weinbereitung hat mit unserer Vorstellung von Wein nichts zu tun. Trotzdem macht es Sinn, sich als Winzer damit zu beschäftigen. Man stößt so eigene Grenzen der Weinbereitung, aber auch der Wahrnehmung von Wein und seinen möglichen Fehlern auf, sammelt neue Erfahrungen, erweitert das eigene Wahrnehmungsspektrum, hinterfragt geschmackliche Konventionen und  findet so vielleicht zu einer Möglichkeit der Individualisierung der eigenen Weine, nicht unbedingt im Extrem, aber in der Annnäherung daran. So ist z. B. der kontrollierte Einsatz natürlicher Phenole aus den Beerenschalen in den letzten Jahren im Weißwein fast schon selbstverständlich geworden, was man noch vor wenigen Jahren nicht für möglich gehalten hätte. 
Uwe Schiefer hat seinen »M«-Phenolextrakt nach dem Abzug von der Maische lange auf der Hefe im Holzfaß reifen lassen. Deshalb kam der Jahrgang 2007 erst im Frühjahr 2012 auf den Markt. Der Wein ist extrem rar. Er ist aber auch extrem interessant. Testen doch auch Sie mal, was unter den guten Winzern der Welt derzeit diskutiert wird. Hier haben Sie die Chance, die auch noch schmeckt und fehlerfrei ist, was man von vielen anderen Naturweinen nicht behaupten kann. Viel Spaß damit! Unbedingt dekantieren und dann über eine Woche hinweg probieren....

Alkohol: 13 Vol %
Trinkbar ab: sofort
Optimale Reife: - 2018+
Restzucker: < 6 g/l
Anbau: Naturnah
Ausbau: Großes Holzfaß
Boden: Schiefer
Besonderes: Naturwein mit Maischegärung
Dekantieren: Ja
Vergärung: Wilde Hefe (spontan)
Verschlussart: Naturkork

gefunden bei K & U - Die Weinhalle, am 10. 12. 2014